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Grock war impulsiv und spontan, aufbrausend und nachtragend;
stur, beharrlich, verletzend, herzlich und verspielt. Auf der Bühne wie
im Leben. Ein Draufgänger und Dickschädel, mal geizig, mal
grosszügig, autoritär und autoritätsgläubig, Chaot, Prahlhans und ein
genialer Clown. Faszinierend in seiner Vielseitigkeit: August und
Mime, Musiker und Komponist, Akrobat und Jongleur. So gelang es
ihm wie Charlie Chaplin, während fünf Jahrzehnten die Menschen
verschiedenster Schichten und Herkunft gleichermassen zu
begeistern.
Als der Komiker 1959 starb, kannte ihn jedes Kind. Heute ist der
König der Clowns, wie er oft genannt wurde, etwas in Vergessenheit
geraten, seine Herkunft und sein wechselvolles Leben nur
Eingeweihten bekannt.
Dank eines Dokumentarfilms aus dem Jahre 2003, einer Musik-CD, einer DVD mit Grocks 1931 gefilmten Bühnen-Show und einer Biografie, die ich über meinen berühmten Grossonkel geschrieben habe, kann Grock wiederentdeckt werden.
Raymond Naef
Meine Biografie von 2002 über Grock ist schon länger vergriffen, und ich habe neue Details über das bewegte Leben meines Grossonkels erfahren, also schrieb ich erneut. Nun ist unter dem Titel «Grock - der berühmte Clown und seine Musik» diese neue, reich bebilderte Biografie erhältlich. Dem Buch liegt eine CD mit 20 Grock-Kompositionen bei. 15 Melodien interpretieren die beiden Akkordeon-Virtuosen Andreas Hermeyer und Thomas Svechla, und die Sopranistin Heide Betram singt - begleitet von Andreas Hermeyer - fünf Lieder.
Buch und CD können beim Akkordeon Magazin bestellt werden:
www.akkordeon-magazin.de/akkordeon-magazin-Buch_Grock
Bestelladresse für die Schweiz: www.ame-lyss.ch/grock-buch.htm
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